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Skigebiete in der Weststeiermark

Im Winter 2026/27 kostet die Tageskarte am Salzstiegl 50 Euro, in St. Hemma 20. Dazwischen liegen drei weitere kleine Gebiete und ein Langlaufzentrum. Am Gaberl dagegen ist nach rund 50 Jahren Schluss.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Redaktion: Redaktion Weststeiermark

Die Weststeiermark ist kein Skiland. Ihre Lifte stehen am Westrand, auf den Almen von der Stubalpe bis zur Koralpe, zwischen rund 1.000 Metern in Modriach und 1.886 Metern auf der Weinebene. Keines der Gebiete kommt über ein Dutzend Abfahrten, die kleinsten haben einen einzigen Schlepplift.

Genau darin liegt der Nutzen. Wer in Graz, Voitsberg oder Deutschlandsberg wohnt, ist in rund einer Stunde auf der Piste, zahlt für die Tageskarte zwischen 20 und 50 Euro und lernt mit den Kindern dort Skifahren, wo die Wartezeiten kurz sind. Für eine Skiwoche reicht das Angebot kaum, für den spontanen Nachmittag oder den Kinderkurs in den Semesterferien sehr wohl.

Die Lage ist allerdings in Bewegung. Am Gaberl laufen die Lifte nach der Saison 2025/26 nicht mehr, weil die Beschneiung den Betrieb aufgefressen hat. Salzstiegl, Weinebene, Hebalm und St. Hemma beschneien ebenfalls, ihre Saisonen enden meist Mitte bis Ende März.

Die Gebiete im Vergleich

Angaben der Betreiber, Stand Oktober 2026. Wo ein Betreiber die Preise für 2026/27 noch nicht veröffentlicht hat, steht der Tarif des Vorwinters.

Gebiet Seehöhe Lifte Abfahrten Tageskarte Erwachsene Saison
Salzstiegl
Hirschegg-Pack
1.320 bis 1.740 m 6 Schlepplifte, davon ein Seil- und ein Tellerlift 12 km auf 40 ha 50 € (2026/27) 5. Dezember 2026 bis 14. März 2027
Weinebene
Landesgrenze, Adresse St. Gertraud (Kärnten)
1.580 bis 1.886 m Schlepplifte und Zauberteppich 12 Abfahrten, leicht und mittel 38,50 € (2025/26) Termin 2026/27 noch offen
Klug Lifte Hebalm
Deutschlandsberg
rund 1.350 bis 1.450 m* 2 Schlepplifte, 1 Tellerlift 4 km, Hauptpiste und 3 Waldabfahrten 31 € (2025/26) Termin 2026/27 noch offen, zuletzt bis 15. März
Hoislifte Modriach-Winkel
Edelschrott
1.000 bis 1.230 m 4 Schlepplifte, dazu Kinderland der Skischule 30 ha nicht online veröffentlicht Kurse ab 12. Dezember 2026
St. Hemma
Edelschrott
rund 1.010 bis 1.135 m* 1 Schlepplift 1.800 m 20 € nach Schneelage
Gaberl
Maria Lankowitz
Gasthof auf 1.551 m Liftbetrieb eingestellt - - kein Skibetrieb mehr

* Die Betreiber nennen keine Seehöhe; die Werte stammen aus den Liftdatenbanken skiresort.de und lift-world.info.

Die Tabelle zeigt zwei Lager. Salzstiegl und Weinebene sind richtige kleine Skigebiete mit mehreren Liften, Skischule, Verleih und Gastronomie am Berg. Klug Lifte, Hoislifte und St. Hemma sind Übungs- und Familienhänge: kurze Abfahrten, kaum Höhenunterschied, dafür günstig und ruhig. Wer sicher fährt und einen ganzen Tag ausnutzen will, landet am Salzstiegl, das mit 420 Metern auch den größten Höhenunterschied hat. Wer ein Kind auf die ersten Schwünge vorbereitet, ist auf einem der kleinen Hänge besser aufgehoben.

Salzstiegl: das größte Gebiet der Stubalpe

Das Salzstiegl liegt in Hirschegg-Pack auf der Stubalpe und reicht von 1.320 auf 1.740 Meter. Auf 40 Hektar verteilen sich 12 Kilometer Abfahrten, bedient von sechs Schleppliften.

Das Spektrum ist breiter als in den übrigen Gebieten der Region. Neben Familienabfahrt und S-Abfahrt gibt es einen Steilhang, naturbelassene Buckelpisten, Schanzen und eine Trainings- und Rennstrecke für Skiklubs. Für die Schneesicherheit nennt die Salzstiegl Tourismus GmbH 96 Schneekanonen und einen eigenen Beschneiungsteich. Anfänger fahren mit gültigem Skipass gratis im Shuttlebus zum Zwergenlift, die Übungswiese liegt direkt am großen Parkplatz vor dem Gasthof Moasterhaus. An der Talstation unterrichtet die Schneeschule Klinger.

Die Lifte laufen täglich von 9 bis 16 Uhr, am 24. Dezember bis 13 Uhr. Die Tarife für 2026/27 stehen bereits fest:

Karte Erwachsene Jugend, Studierende, Senioren Kinder 6 bis 14
Tageskarte50,00 €45,00 €31,00 €
4 Stunden41,00 €38,00 €25,00 €
Nachmittag, 3 Stunden ab 13 Uhr28,00 €25,00 €16,00 €
Saisonkarte im Vorverkauf bis 31. Oktober397,00 €376,00 €252,00 €
Saisonkarte ab 1. November453,00 €433,00 €288,00 €

Quelle: Liftpreise Salzstiegl 2026/27. Mini-Karte für Kinder unter 6, die allein Lift fahren: 11 Euro; wer noch nicht allein fahren kann, fährt gratis. Keycard-Einsatz 3 Euro.

Für Familien rechnet sich der steirische Familienpass: Damit kostet der Tag für zwei Erwachsene und zwei Kinder 141 Euro statt 162 Euro zum Einzelpreis. Ab acht Skitagen ist die Saisonkarte billiger als die Tageskarten. Wer sie braucht, kauft sie noch im Oktober: Der Vorverkauf spart 56 Euro.

Rodelbahn mit Taxi

Die zweite Attraktion ist die Rodelbahn: zwei Kilometer von 1.554 auf 1.320 Meter, beschneit, abgeplankt und beleuchtet. Hinauf geht es nur mit dem Rodeltaxi, einem VW-Bus mit Anhänger, für 8 Euro pro Fahrt, Kinder 6 Euro. Private Autos dürfen keine Rodeln hinaufbringen. Wer gehen will, braucht für die drei Kilometer etwa 50 Minuten. Leihrodeln kosten einmalig 8 Euro plus 10 Euro Einsatz. Im vergangenen Winter war die Bahn sonntags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr offen, freitags, samstags und in den Ferien bis 21 Uhr.

Tourengehen gegen Gebühr

Skitourengeher und Schneeschuhwanderer zahlen 10 Euro, und zwar vor dem Aufstieg. Saisonkarten-Besitzer gehen gratis, müssen aber einmal das Drehkreuz passieren. Von 16 bis 9 Uhr sind die Pisten wegen der Präparierung mit Seilwinde gesperrt. Beliebt ist die Rossebenabfahrt ab dem Parkplatz beim Salzstiegelhaus, die zum Bergsee und zum Fuß des Speikkogels führt. Wer im Sommer wiederkommt: Der Weg vom Salzstiegelhaus auf den Rappoldkogel steht unter Wandern auf der Stubalpe.

Weinebene: Skifahren auf der Landesgrenze

Die Weinebene ist das höchstgelegene Gebiet der Region, 1.580 bis 1.886 Meter, und gleichzeitig das einzige, dessen Adresse in Kärnten liegt: Obergösel 18, St. Gertraud. Aus der Weststeiermark führt die Zufahrt über Deutschlandsberg.

Die Weinebene Schilift GmbH beschreibt zwölf Abfahrten, ausschließlich leicht und mittel, abgesichert mit Beschneiung. Die Schlepplifte heißen Weinofen-, Gösler-, Brandrücken- und Schneelochlift; für die Jüngsten gibt es einen Zauberteppich und eine eigene Kinderskischule. Dazu kommen 15 Kilometer doppelt gespurte Rundkurs-Loipen, eine Rodelbahn, der Snowpark Neighborhood und Tourenmöglichkeiten zur Hebalm und auf die Koralpe. Der Parkplatz ist während der Betriebszeiten gratis.

Bemerkenswert ist das Tarifsystem. Neben Stunden- und Tageskarten verkauft die Weinebene Erlebnisstunden: Abgebucht wird jede angefangene Stunde beim Durchgang an der Talstation, Pausen zählen nicht, und die Karte ist übertragbar. Für Familien, die ohnehin nach zwei Stunden in der Hütte sitzen, ist das oft günstiger als die Tageskarte. Die Punktekarte bucht je nach Lift unterschiedlich ab, vom Zauberteppich mit einem Punkt bis zu den Brandrücken- und Schneelochliften mit vier.

Karte, Saison 2025/26 Erwachsene Jugend 14 bis 17, Senioren Kinder 6 bis 13
Tageskarte38,50 €34,00 €22,50 €
3 Stunden31,50 €26,50 €18,00 €
10 Erlebnisstunden100,00 €89,00 €61,50 €
Saisonkarte Weinebene386,00 €313,00 €208,00 €

Quelle: Liftpreise Weinebene. Die Tarife für 2026/27 waren im Oktober 2026 noch nicht veröffentlicht. Zauberteppich-Stundenkarten ab 6,50 Euro für Kinder ab 3 Jahren.

Karten lassen sich vorab im Webshop kaufen und mit dem QR-Code aus einer Abholbox vor der Hauptkasse ziehen. Das spart an Wochenenden die Schlange.

Nicht verwechseln: Weinebene und Skigebiet Koralpe

Auf demselben Massiv liegt weiter westlich das Kärntner Skigebiet Koralpe oberhalb von Wolfsberg, mit eigenen Liften, eigenen Karten und schwarzen Pisten. Die Unterschiede und der Weg auf den Großen Speikkogel stehen unter Koralpe und Weinebene.

Hebalm: Klug Lifte und die Loipen am See

Das Winterangebot der Hebalm verteilt sich auf zwei Bezirke: Die Klug Lifte gehören zur Stadtgemeinde Deutschlandsberg, das Langlaufzentrum am Hebalmsee hat seinen Sitz in Hirschegg-Pack im Bezirk Voitsberg.

Klug Lifte

Die Klug Lifte sind ein Familienbetrieb mit einer breiten Hauptpiste, drei Waldabfahrten und zusammen vier Pistenkilometern. Zwei hochseilgeführte Schlepplifte und ein 200 Meter langer Tellerlift bringen zusammen 1.500 Personen pro Stunde hinauf. Der Lernweg ist klar angelegt: zuerst die Übungsmulde, dann der Tellerlift, dann die Hauptpiste. Die Waldabfahrten tragen Namen aus Kinderfilmen, von der „Simpson Street" bis zu „Findet Nemo". An der Bergstation steht die Gipfl-Hitt'n mit Sonnenterrasse und Blick auf den Windpark Freiländeralm.

In der Saison 2025/26 kostete der Tag 31 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Kinder, die Zweistundenkarte 22 und 15 Euro. Familienangebote gibt es nur vor Ort. Wichtig: Bezahlt wird bar, Bankomat- und Kreditkarten nimmt die Kassa nicht. Die Anfahrt aus Graz führt über die A2 bis zur Abfahrt Pack, auf der B70 bis Oberpreitenegg und dann rund acht Kilometer auf der L136 zur Hebalm; der Betreiber rechnet mit 45 Minuten.

Langlaufzentrum Hebalm

Am Hebalmsee spurt der Verein Langlaufzentrum Hebalm seit dem Winter 2015/16 die Loipen. Aus zehn Kilometern Naturschnee-Loipe sind seit 2021/22 zwölf geworden, alle für klassische Technik und Skating. Rund zwei Kilometer sind beschneit, die ein Kilometer lange See-Runde und die 600 Meter lange Grenzloipe haben Flutlicht. Die Klug-Lift-Runde führt hinauf zur Bergstation der Klug Lifte und zur Gipfl-Hitt'n.

Langlauf Hebalm Angabe
Loipen12 km, davon rund 2 km beschneit, See-Runde und Grenzloipe mit Flutlicht
BetriebMo, Mi, Sa, So 9 bis 16 Uhr; Di, Do, Fr 9 bis 20 Uhr
Tageskarte10 €
Saisonkarte130 €, im Vorverkauf bis 30. November 110 €, ab 15. Jänner 100 €, ab 10. Februar 80 €
Schulklassenbis zur 8. Schulstufe gratis, ab der 9. Schulstufe 5 € pro Schüler
Verleih und KurseVerleih Sport Feimuth am Loipenzentrum, Kurse bei der Sportschule Hofer

Quelle: Erlebnis Hebalm, Langlaufen. Die Saison dauert laut Verein in der Regel von Anfang Dezember bis Ende März.

Die Abendrunden machen die Hebalm für Berufstätige interessant: Wer um 17 Uhr aus dem Büro kommt, hat dienstags, donnerstags und freitags noch gut zwei Stunden Flutlicht auf dem Kunstschnee. Auf der Hebalm steht außerdem der Dom des Waldes, ein Land-Art-Projekt von Anne und Peter Knoll, in dem auch standesamtlich getraut wird.

Modriach-Winkel und St. Hemma

Die Gemeinde Edelschrott hat gleich zwei Skihänge, beide klein, beide auf Familien ausgerichtet, und beide mit Gasthaus an der Piste.

Hoislifte in Modriach-Winkel

Die Hoislifte liegen zwischen 1.000 und 1.230 Metern im Modriach-Winkel. Vier Schlepplifte erschließen 30 Hektar Piste. Betrieben werden sie von Andreas und Jasmine Gruber, der Familie hinter dem Alpengasthof Hoiswirt, der bis 1962 noch ein Bauernhof war. Beim Steirischen Schlepplift-Tag der Wirtschaftskammer Steiermark im November 2023 sprach Jasmine Gruber von 60 Jahren Liftbetrieb, inzwischen in dritter und vierter Generation.

Den Pistenalltag prägt die Schneeschule Klinger, die das Gebiet gepachtet hat. Ihr Kinderland mit eigenen Aufstiegshilfen dürfen nur Kurs- und Privatstundenkinder nutzen; den Tellerlift daneben können andere Gäste nur nach Absprache und mit eigenem Ticket fahren. Die Kurstermine 2026/27 stehen bereits: Wochenendkurse ab 12. Dezember für 170 Euro, Dreitageskurse in den Weihnachtsferien und den steirischen Semesterferien für 230 Euro, der fünftägige Kurs in den Wiener Semesterferien für 295 Euro, jeweils von 10 bis 13 Uhr mit Jause. Abseits der Piste gibt es Rodelmöglichkeiten, Winterwanderwege und Eisstockschießen.

Liftpreise veröffentlicht der Betreiber nicht online. Auskunft gibt der Alpengasthof Hoiswirt unter +43 3146 20045, der auch Zimmer vermietet und im Unterkunftsverzeichnis steht.

St. Hemma

Rund sieben Kilometer außerhalb von Edelschrott, abgezweigt von der Straße Richtung Packsattel, betreibt die Skiliftgemeinschaft St. Hemma einen einzelnen Schlepplift mit 800 Personen pro Stunde und einer 1.800 Meter langen, beschneiten Piste. Mehr ist es nicht, und mehr will es nicht sein: Der Tarif ist der günstigste der Region.

  • Tageskarte: 20 Euro für Erwachsene, 17 Euro für Kinder
  • Halbtag (9 bis 12.30 oder 12.30 bis 16 Uhr): 16 und 14 Euro
  • Zwei Stunden: 14 und 12 Euro
  • Familien-Tageskarten: 70 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder, 54 Euro mit einem Kind

Wer zu Mittag im St. Hemmahof neben dem Lift isst, bekommt mit der Tageskarte ein ermäßigtes Mittagessen. Eine Familie mit zwei Kindern fährt in St. Hemma einen ganzen Tag für weniger als die Hälfte dessen, was dieselbe Familie am Salzstiegl bezahlt.

Gaberl: das Ende nach rund 50 Jahren

Am Gaberl, dem Pass zwischen dem Bezirk Voitsberg und dem Murtal, wird nicht mehr Ski gefahren. Liftbetreiber Thomas Gauss hat im Juni 2026 angekündigt, den alpinen Skibetrieb nach rund 50 Jahren einzustellen und die Anlage zu verkaufen.

Der Grund ist der Schnee, genauer der künstliche. Laut den Berichten von 5 Minuten und Schneehöhen, die sich auf den ORF Steiermark beziehen, floss zuletzt rund die Hälfte des Umsatzes in die Beschneiung. Ohne sie sei ein verlässlicher Betrieb nicht möglich, mit ihr nicht mehr wirtschaftlich. Bürgermeister Bernd Mara sagte, der Gemeinde Maria Lankowitz fehlten die Mittel, um das Gebiet zu halten.

Ganz zu ist das Gaberl im Winter trotzdem nicht. Geplant sind Winterwandern, Langlaufen und Angebote für Familien, die Kinderwiese soll weiter genutzt werden. Wintersport gibt es hier seit rund 120 Jahren. Wer Abfahrtsski fahren will, findet die nächsten Lifte am Salzstiegl, ebenfalls auf der Stubalpe.

Vorsicht bei Schneeportalen

Mehrere internationale Schneeberichte führen das Gaberl im Herbst 2026 weiter als Skigebiet, teils mit einem geplanten Eröffnungstermin am 26. Dezember 2026. Diese Einträge sind veraltet.

Anfahrt und Winterausrüstung

Salzstiegl

Aus Graz laut Betreiber rund eine Stunde. Ohne Auto geht es mit dem Sammeltaxi flux bis zur Haltestelle VO1301 Hirschegg - Moasterhaus Salzstiegl. Gebucht wird telefonisch unter 050 616263 oder online, gefahren täglich von 5 bis 21 Uhr.

Weinebene

Von der A2 bei Lieboch über Deutschlandsberg und die Weinebenstraße L 619 durch das Gebiet der früheren Gemeinde Trahütten. Von Kärntner Seite ab der Abfahrt Wolfsberg Nord über St. Gertraud, rund 18 Kilometer.

Hebalm und Edelschrott

Klug Lifte über die A2-Abfahrt Pack und die L136, das Langlaufzentrum laut Verein über die Abfahrt Packsattel. St. Hemma und Modriach über Voitsberg, Köflach und Edelschrott, aus Kärnten über die Abfahrt Packsattel.

Alle Zufahrten steigen auf über 1.000 Meter, die zur Weinebene auf fast 1.600. Zwischen 1. November und 15. April verlangt das Kraftfahrgesetz bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen Winterreifen, Schneeketten gehören für die Almstraßen trotzdem in den Kofferraum; die Klug Lifte weisen ausdrücklich darauf hin. Die Wetterlage auf den Almen hat mit der in Graz oder im Weinland wenig zu tun. Ein Blick auf die Webcams der Betreiber vor der Abfahrt erspart den umsonst gefahrenen Weg, vor allem im Dezember, wenn die Saisonstarts von der Kälte für die Beschneiung abhängen.

Übernachten lässt es sich direkt an zwei Gebieten: im Gasthof Moasterhaus am Salzstiegl und im Alpengasthof Hoiswirt in Modriach. Weitere Häuser in den Talorten stehen unter Unterkünfte.

Häufige Fragen

Welche Skigebiete gibt es in der Weststeiermark?

Im Winter 2026/27 fünf: Salzstiegl, Weinebene, Klug Lifte Hebalm, Hoislifte Modriach-Winkel und St. Hemma. Dazu kommt das Langlaufzentrum am Hebalmsee. Am Gaberl ist der Liftbetrieb nach dem Winter 2025/26 eingestellt.

Welches Gebiet ist das größte?

Das Salzstiegl mit 12 Kilometern Abfahrten auf 40 Hektar, sechs Liften und 420 Metern Höhenunterschied. Die Weinebene hat ebenfalls zwölf Abfahrten und liegt höher, die Pisten sind aber durchwegs leicht bis mittel.

Wo ist Skifahren am günstigsten?

In St. Hemma bei Edelschrott: 20 Euro für die Tageskarte, 70 Euro für eine Familie mit zwei Kindern. Auf den Klug Liften Hebalm kostete der Tag zuletzt 31 Euro, bezahlt wird dort nur bar.

Wo kann man abends Ski fahren oder langlaufen?

Auf der Hebalm: Die beleuchteten Loipen am See sind dienstags, donnerstags und freitags bis 20 Uhr offen. Am Salzstiegl ist die beleuchtete Rodelbahn an Freitagen, Samstagen und in den Ferien bis 21 Uhr in Betrieb.

Kann man ohne Auto ins Skigebiet?

Zum Salzstiegl mit dem Sammeltaxi flux, das eine eigene Haltestelle beim Moasterhaus hat. Flux fährt in allen 15 Gemeinden des Bezirks Voitsberg, also auch in Edelschrott und Hirschegg-Pack; ob ein Haltepunkt nahe Modriach, St. Hemma oder dem Hebalmsee liegt, zeigt die Buchung. Die übrigen Betreiber beschreiben nur die Anfahrt mit dem Auto.

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