Wein & Kulinarik
Buschenschänken in der Weststeiermark
Eigener Wein, kalte Jause, wechselnde Öffnungstage: Wie die weststeirische Buschenschank funktioniert und welche Betriebe wann aufsperren.
Inhalt
Der häufigste Fehler beim Buschenschank-Besuch in der Weststeiermark passiert vor der Abfahrt: Man sucht sich einen Betrieb aus, fährt hin und steht vor verschlossener Tür. Buschenschänken haben nicht durchgehend geöffnet, und die Tage wechseln nicht nur zwischen den Betrieben, sondern auch im Lauf des Jahres.
Das ist keine Schlamperei, sondern folgt aus der Rechtsform. Ein Buschenschank ist kein Gasthaus, sondern ein Nebenbetrieb der Landwirtschaft. Der Winzer schenkt aus, was er selbst erzeugt hat, und er tut das dann, wenn die Arbeit im Weingarten es zulässt. Im Juli und August machen mehrere Betriebe der Region deshalb Sommerpause, im Winter sperren viele ganz zu.
Wer das einmal verstanden hat, bekommt dafür etwas, das eine gewöhnliche Gaststätte nicht bieten kann: Wein, der nicht eingekauft, sondern hundert Meter weiter gewachsen ist, und eine Jause, deren Bestandteile größtenteils aus demselben Betrieb stammen.
Was eine Buschenschank darf und was nicht
Das Angebot ist nicht Geschmackssache, sondern gesetzlich eng gefasst.
Die weststeirischen Betriebe verteilen sich entlang der Schilcherweinstraße, die in Ligist beginnt. Die Grundlage in der Steiermark ist das „Gesetz vom 14. März 1979 über den Ausschank von selbsterzeugtem Wein und Obstwein in Buschenschenken“, kurz Buschenschankgesetz. Neben der Steiermark haben Niederösterreich, Wien, das Burgenland und Kärnten eigene Buschenschankgesetze, die Details unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.
Ausgeschenkt werden dürfen laut geltender Fassung des Gesetzes ausschließlich selbst erzeugter Wein und Obstwein, Trauben- und Obstmost, Trauben- und Obstsaft sowie selbstgebrannte Spirituosen. Dazu kommen Mineralwasser und kohlensäurehaltige Getränke, soweit es dem regionalen Herkommen entspricht.
Was Sie in einer echten Buschenschank nicht bekommen
Bier, Kaffee und Tee sind nicht erlaubt, warme Küche ebenfalls nicht. Speisen, die gekocht werden müssen, dürfen nur kalt serviert werden. Wer nach dem Essen einen Espresso möchte, ist im Gasthaus richtig, nicht in der Buschenschank. Betriebe, die mehr anbieten wollen, brauchen ein Buschenschank-Buffet mit Gewerbeanmeldung.
Bei den Speisen sind kalte Gerichte aus eigener Erzeugung zulässig oder solche aus bäuerlichen Produkten, sofern sie dem Herkommen in steirischen Buschenschenken entsprechen. Ausdrücklich erlaubt sind unter anderem Germ- und Schmalzgebäck, Butter, hartgekochte Eier, Salate, eingelegtes Gemüse sowie Brot und Backwaren.
Eine weitere Bedingung ist das räumliche Naheverhältnis: Produktion, Lagerung und Ausschank müssen beieinanderliegen. Ein Buschenschank ohne eigenen Weingarten in der Nähe ist rechtlich keiner. Fällt die eigene Ernte aus, dürfen Trauben aus anderen Betrieben des steirischen Weinbaugebiets zugekauft werden.
Das Problem mit den Öffnungszeiten
Kein einziger der dreißig Betriebe hat sieben Tage die Woche offen. Der Durchschnitt liegt bei vier Tagen, fünf wechseln die Tage im Lauf der Saison, und zwei sperren überhaupt nur nach telefonischer Voranmeldung auf.
Ein Beispiel: Weingut Hiden in Hochgrail sperrt im März und April von Donnerstag bis Samstag auf, von Mai bis Oktober von Mittwoch bis Samstag und im November wieder Donnerstag bis Samstag. Dazwischen liegt eine Sommerpause vom 19. Juli bis 11. August. Wer den Betrieb im Frühling an einem Mittwoch ansteuert, steht vor der Tür.
Ähnlich beim Weingut Langmann in Langegg: von März bis August Donnerstag und Freitag ab 13.30 Uhr, Samstag bereits ab 12 Uhr, im September und Oktober Donnerstag bis Sonntag, im November nur noch Freitag und Samstag. Das Weingut Klug vlg. Voltl in Steinreib hat dagegen täglich außer Dienstag geöffnet, dafür von Anfang November bis Mitte März gar nicht.
Der zweite Fallstrick sind Reservierungen. Mehrere Betriebe nehmen sie ausschließlich telefonisch entgegen, nicht per E-Mail oder Formular. Das Weingut Hiden weist zusätzlich darauf hin, keine Busgruppen aufzunehmen.
Ein alter Trick funktioniert weiterhin: Steckt ein Buschen, also ein Strauß aus Tannen- oder Fichtenreisig, an der Einfahrt oder am Mast, ist ausgeschenkt. Das Zeichen ist seit dem Mittelalter in Gebrauch und war lange die einzige Öffnungszeitenauskunft, die es gab.
30 Betriebe mit Öffnungszeiten
Adressen und Zeiten stammen von den Betrieben selbst oder von der jeweiligen Gemeinde, Stand August 2026.
30 Betriebe
| Betrieb | Adresse | Öffnungszeiten | Prädikat |
|---|---|---|---|
| Weingut & Buschenschank Jauk | Schlossweg 45, 8530 Deutschlandsberg +43 3462 4431 |
Saison bis 30. September: Do bis So 14 bis 22 Uhr. Küche Do bis Sa bis 20.30 Uhr, So bis 19.30 Uhr | Ausgezeichnet |
| Weingut & Buschenschank Jauk-Wieser | Schlossweg 51, 8530 Deutschlandsberg +43 664 6388248 |
22. Juni bis Ende Oktober: Mo, Di und Sa ab 14 Uhr, So ab 13 Uhr | Ausgezeichnet |
| Buschenschank Leitinger vlg. Klinger | Oberer Steinwandweg 8, 8530 Deutschlandsberg +43 3462 4600 |
Mo, Di, Fr, Sa und So 15 bis 23 Uhr, Küche bis 20 Uhr | Gästehaus |
| Buschenschank Resch | Schloßweg 35, 8530 Deutschlandsberg +43 3462 6495 |
Mo, Mi bis So 12 bis 21 Uhr | 140 Plätze |
| Buschenschank Orsl | Hinterleitenstraße 321a, 8530 Deutschlandsberg +43 3462 8402 |
Mi bis Sa 15 bis 22 Uhr, Küche bis 21 Uhr. Saison bis 30. November | Winzerhof |
| Buschenschank Mahler | Teichweg 52, 8530 Deutschlandsberg +43 664 5471137 |
Ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung | Nur mit Anmeldung |
| Weingut & Buschenschank Hiden vlg. Höllerhansl | Hochgrail 66, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 81817 |
März und April sowie November: Do bis Sa ab 14 Uhr. Mai bis Oktober: Mi bis Sa ab 14 Uhr. Sommerpause 19. Juli bis 11. August | Ausgezeichnet |
| Weingut Krainerhof | Zirknitz 9, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 82250 |
5. Juni bis 24. Oktober: Fr und Sa 14 bis 21 Uhr. Hofladen Mo bis Sa 7 bis 19 Uhr, So bis 12 Uhr | Ausgezeichnet |
| Weingut & Buschenschank Lazarus | Langegg a. d. Schilcherweinstraße 20, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 6200 |
Mi, Fr, Sa und So ab 11 Uhr | Gästezimmer |
| Weingut & Buschenschank Langmann | Langegg 23, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 6100 |
März bis August: Do und Fr ab 13.30 Uhr, Sa ab 12 Uhr. September und Oktober: Do bis So ab 13.30 Uhr. November: Fr und Sa ab 13.30 Uhr | Sekt |
| Weingut & Buschenschank Klug vlg. Voltl | Steinreib 14, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 6464 |
Täglich 13 bis 22 Uhr, Dienstag Ruhetag. Anfang November bis Mitte März geschlossen | Seit 1758 |
| Weingut & Buschenschank Trapl | Lestein 40, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 81082 |
11. April bis 15. November: Sa und So 14 bis 22 Uhr, im Juli und August auch Fr 16.30 bis 22 Uhr. Betriebsurlaub 3. bis 21. August | Ab-Hof ganzjährig |
| Buschenschank Ofnerpeter, Weinbau Höller | Rosenhof 54, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 660 5205683 |
April bis Oktober: Mo, Fr, Sa und So sowie feiertags 12 bis 22 Uhr | Zimmer & Ferienwohnung |
| Weingut & Buschenschank Achatz | Greisdorf 6, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 6889 |
1. März bis 16. November: Mo, Fr, Sa und So 14 bis 22 Uhr. Küche Mo, Fr und Sa bis 20 Uhr, So und feiertags bis 19 Uhr | 95 Sitzplätze |
| Landhof Steinbäck | Pirkhof 1, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 2985 |
Ganzjährig Di bis Fr ab 14 Uhr, Sa ab 11.30 Uhr. Betriebsurlaub 26. Juli bis 20. August | Ganzjährig |
| Weingut & Buschenschank Weber | Lestein 73, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 664 73652695 |
Di, Fr und Sa ab 14 Uhr, So ab 13 Uhr. Betriebsurlaub 17. August bis 3. September und 30. Oktober bis 1. November | Keine Brettljause |
| Weinbau & Buschenschank Seiner vlg. Kraxner | Langegg a. d. Schilcherweinstraße 21, 8511 St. Stefan ob Stainz +43 3463 6434 |
29. März bis 31. Oktober: Mo, Di, Fr und Sa 14 bis 22 Uhr, auch an Feiertagen | 120 Sitzplätze |
| Buschenschank Reinbacher vlg. Wurst | Stallhof 10, 8510 Stainz +43 650 3427951 |
Ganzjährig Mo, Di und Do bis So 14 bis 22 Uhr, auch an Feiertagen. Mittwoch Ruhetag | Auch im Winter |
| Weinbau & Buschenschank Dokter | Steinberg 8, 8563 Ligist +43 3143 3848 |
April bis November: Mi bis So 14 bis 23 Uhr, Küche Mi bis Sa bis 21 Uhr, So bis 20 Uhr. Februar und März: Fr bis So. Ab-Hof-Laden ganzjährig | Bezirk Voitsberg |
| Der Zweiger, Buschenschank & Brennerei | Gießenberg 24, 8562 Mooskirchen +43 3137 2318 |
Buschenschank nur auf Voranmeldung, ab 15 bis höchstens 70 Personen. Hofladen Mo bis Fr 8.30 bis 12 und 13 bis 18.30 Uhr, Sa 9 bis 12 und 13 bis 16.30 Uhr | Nur Gruppen |
| Weingut & Buschenschank Haring vlg. Pichlippi | Hörmsdorf 48, 8552 Eibiswald +43 3466 42381 |
Mai bis Oktober: Mi bis So und feiertags ab 14 Uhr. März und April: Do bis So ab 14 Uhr. November bis Februar: Fr bis So ab 14 Uhr | Ausgezeichnet |
| Wein- & Genusswelt Garber | Aichberg 36, 8552 Eibiswald +43 3466 42736 |
Mi bis Sa 14 bis 22 Uhr, So 14 bis 20 Uhr. Hofladen Mi bis So 9 bis 12 und 14 bis 20 Uhr | Aussichtsturm |
| Weinbau & Buschenschank Krottmayer vlg. Glirsch | Kornriegel 4, 8552 Eibiswald +43 3466 43756 |
Fr, Sa und So ab 14 Uhr. Um Reservierung wird gebeten | Gästezimmer |
| Weingut & Buschenschank Pauritsch | Kogl 29, 8551 Wies +43 664 88676988 |
April bis Ende Oktober: Di, Fr und Sa ab 14 Uhr | Koralpenblick |
| Weingut & Buschenschank Pühringer vlg. Löscherannerl | Weidenbach 40, 8551 Wies +43 664 2427377 |
Mi bis Sa ab 16 Uhr, So bis Di Ruhetag. Betriebsurlaub bis 25. August | 100 Sitzplätze |
| Weingut Hainzl-Jauk | Grazerstraße 231, 8523 Frauental +43 3462 2852 |
Buschenschank am Riadlhof ab 4. Juni: Do bis Sa 16 bis 22 Uhr. Hofladen täglich 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr | Hofladen |
| Buschenschank Zeck vlg. Hofjörgl | Hasreith 17, 8522 Groß St. Florian +43 3464 2761 |
März bis Dezember: Fr, Sa, So und feiertags. Mo bis Do Ruhetag | 190 Sitzplätze |
| Weingut & Buschenschank Kogelhohl | Aichegg 46, 8541 Bad Schwanberg +43 664 4300534 |
Do bis Mo ganztägig. Di und Mi nach telefonischer Rücksprache | Säfte & Brände |
| Buschenschank Eckfastl | Aichegg 54, 8541 Bad Schwanberg +43 676 6626108 |
Ab Karsamstag: Fr bis Di ab 14 Uhr. Mi und Do Ruhetag | 60 Sitzplätze |
| Buschenschank Hansentoni, Familie Anawith | Aichegg 58, 8541 Bad Schwanberg +43 664 5995375 |
Mi und Do ab 14 Uhr, ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung | Nur mit Anmeldung |
Kein Betrieb passt zu dieser Auswahl.
Aufgenommen ist, wer Öffnungszeiten veröffentlicht - nachvollziehbar auf der Website des Betriebs, bei der Gemeinde oder im Ausflugsverzeichnis des Landes. Betriebe, die keine Zeiten nennen, fehlen deshalb, obwohl es sie gibt; entlang der Schilcherweinstraße wirtschaften deutlich mehr Buschenschänken, viele ohne eigenen Internetauftritt. Umfassendere Verzeichnisse führen buschenschank.at und die Winzersuche von Wein Steiermark. Zwei Warnungen dazu: In beiden stehen Betriebe, die den Buschenschank inzwischen eingestellt haben und nur noch Wein ab Hof verkaufen. Und Öffnungszeiten ändern sich saisonal - ein Anruf vor der Anfahrt bleibt die sicherste Auskunft.
Das Prädikat „Ausgezeichneter Buschenschank“
Von über 800 Buschenschänken in der Steiermark tragen rund 70 dieses Prädikat. Fünf davon liegen im Bezirk Deutschlandsberg.
Die Auszeichnung ist an harte Kriterien geknüpft. Verlangt werden Weine aus eigener Erzeugung mit staatlicher Prüfnummer, regionale Produkte und Jausen vom eigenen Hof oder aus der unmittelbaren Umgebung, ordentliche Gläser und ein stimmiges Ambiente. Das Angebot muss sowohl klassische Spezialitäten als auch modernere, leichtere Speisen umfassen. Ausdrücklich gefordert ist außerdem etwas für Kinder: heimische Fruchtsäfte und ein Spielbereich. Die Betriebe werden laufend überprüft.
Ausgezeichnet sind im Bezirk Deutschlandsberg laut Wein Steiermark die Betriebe Haring vlg. Pichlippi in Eibiswald, Jauk und Jauk-Wieser in Deutschlandsberg sowie Hiden und Krainerhof in St. Stefan ob Stainz. Der Krainerhof trägt das Prädikat nach eigenen Angaben seit 2002.
Das Prädikat ist kein Ausschlusskriterium für alle anderen. Manche der schönsten Betriebe der Region verzichten bewusst darauf, weil die Anforderungen an Sortiment und Öffnungszeiten mit einem kleinen Familienbetrieb schwer vereinbar sind. Als Orientierung für Gäste, die zum ersten Mal in die Region kommen, taugt es trotzdem.
Was auf die Brettljause kommt
Ein Holzbrett, sechs bis zehn Positionen darauf, und keine zwei Betriebe machen es gleich.
Die Basis ist überall ähnlich: Verhackertes, ein würziger Aufstrich aus fein gehacktem Speck, dazu Geselchtes, Hauswürstel, Blunzn, Schweinsbraten, Kren, Käferbohnensalat und frisch aufgeschnittenes Bauernbrot. Ergänzt wird um das, was der jeweilige Hof erzeugt.
Genau darin liegt der Unterschied. Der Krainerhof stellt Wurst- und Fleischwaren in der eigenen Verarbeitung her und bietet inzwischen auch eine vegane Variante an, dazu frisch gegrillten Schweinsbraten und Salatvariationen. Das Weingut Pauritsch in Wies geht deutlich weiter weg vom Klassiker und serviert Wildcarpaccio, Rinds-Pastrami und Käse aus der Region neben dem obligaten Brüstlbrot und Winzersalat. Bei Jauk in Deutschlandsberg gibt es an den Wochenenden im September und Oktober frisch gebratene Maroni.
Weil warme Küche nicht erlaubt ist, wird Gegartes kalt serviert. Das klingt nach Einschränkung, ist aber der Grund, warum die weststeirische Jause so aussieht, wie sie aussieht: Alles, was auf dem Brett liegt, muss kalt funktionieren, und über Jahrhunderte hat sich genau dafür ein eigenes Repertoire entwickelt.
Dazu gehört auch der Umgang mit dem Kürbiskernöl. Es kommt nicht nur über den Salat, sondern über Aufstriche, hartgekochte Eier und in manchen Betrieben über das Vanilleeis. Mehr zur regionalen Küche und zu den Weinen steht unter Wein und Kulinarik.
Preise und Bezahlung
Ein Buschenschank-Abend für zwei Personen liegt in der Weststeiermark meist zwischen 30 und 50 Euro, inklusive Wein.
Ein Viertel Schilcher kostet üblicherweise zwischen 2,50 und 4 Euro, eine Brettljause für zwei zwischen 15 und 25 Euro, je nach Umfang. Damit liegen die Betriebe der Region spürbar unter dem Niveau vergleichbarer Gastronomie, was daran liegt, dass ein Großteil der Wertschöpfung im eigenen Haus bleibt.
Wichtiger als der Preis ist die Zahlungsart. Viele Betriebe rechnen ausschließlich bar ab, Kartenzahlung ist die Ausnahme und nicht die Regel. Bankomaten stehen in den Ortszentren, nicht in den Weinbergen, wo die meisten Buschenschänken liegen. Wer ohne Bargeld anreist, hat ein Problem, das sich vor Ort selten lösen lässt.
Weinkauf ab Hof ist bei fast allen Betrieben möglich, häufig auch außerhalb der Ausschankzeiten nach telefonischer Voranmeldung. Der Krainerhof und Lazarus verkaufen täglich, das Weingut Hiden ganzjährig von Montag bis Samstag. Mehrere Betriebe versenden auch per Post.
Sechs Regeln für den Besuch
Vorher anrufen
Nicht optional. Öffnungszeiten wechseln saisonal, mehrere Betriebe nehmen Reservierungen ausschließlich telefonisch entgegen. Ein Anruf am Vortag klärt beides.
Bargeld mitnehmen
Kartenzahlung ist die Ausnahme. Rechnen Sie mit 30 bis 50 Euro für zwei Personen und heben Sie im letzten Ort vor der Weinbergstraße ab.
Den Fahrer festlegen
Die Zufahrten sind eng, steil und kurvig, und ein Viertel wird selten das einzige bleiben. Wer trinkt, fährt nicht. Sammeltaxis in der Region übernehmen solche Fahrten.
Früh kommen
Die meisten Betriebe sperren zwischen 11 und 15 Uhr auf. Wer um 17 Uhr eintrifft, findet an schönen Wochenenden die Terrassenplätze mit Aussicht bereits besetzt.
Nicht das Bier suchen
Es gibt keines, und das ist kein Versehen. Wer keinen Wein trinkt, bekommt Traubensaft, Obstsaft oder Most aus eigener Erzeugung, dazu Mineralwasser.
Mit Kindern gezielt wählen
Die ausgezeichneten Betriebe müssen einen Spielbereich vorhalten. Der Krainerhof hat zusätzlich einen Streichelzoo, Klug vlg. Voltl Kleintiere und Spielplatz.
Die Buschenschank-Gemeinden
Die Orte, in denen die Betriebe aus der Übersicht liegen.