Pölfing-Brunn – Bergbautradition am Fuße der Koralpe

Ehemalige Bergbaugemeinde mit lebendigem Museum, alpiner Naturlandschaft und herzlicher Gastfreundschaft

Zuletzt aktualisiert: Februar 2026
Redaktion: Redaktion Weststeiermark

Die Gemeinde im Überblick

Pölfing-Brunn liegt im südwestlichen Teil des Bezirks Deutschlandsberg, eingebettet in die sanft ansteigenden Hügellandschaften am Fuße der Koralpe. Mit rund 1.600 Einwohnern gehört die Gemeinde zu den kleineren Orten der Weststeiermark, besticht jedoch durch ihre einzigartige Geschichte und ihre unmittelbare Nähe zur alpinen Bergwelt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Fläche von 30,45 Quadratkilometern und liegt auf einer durchschnittlichen Seehöhe von 450 Metern.

Was Pölfing-Brunn von vielen anderen weststeirischen Gemeinden unterscheidet, ist die tief verwurzelte Bergbautradition. Über mehr als ein Jahrhundert lang prägte der Kohlebergbau das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Gemeinde. Diese Epoche wird im örtlichen Bergbaumuseum eindrucksvoll dokumentiert und lebendig gehalten. Das Museum zählt zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Region und zieht jährlich zahlreiche Besucher aus nah und fern an.

Heute ist Pölfing-Brunn eine ruhige Wohngemeinde, die ihren Bewohnern eine hohe Lebensqualität bietet. Die Kombination aus ländlicher Idylle, der Nähe zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg und dem direkten Zugang zu ausgedehnten Wander- und Erholungsgebieten an der Koralpe macht den Ort zu einem attraktiven Wohnstandort. Familien schätzen die überschaubare Größe der Gemeinde, die gute Nachbarschaft und die Sicherheit, die ein kleinerer Ort bietet.

Für Besucher der Weststeiermark ist Pölfing-Brunn ein lohnenswertes Ziel abseits der großen Touristenströme. Wer sich für Industriegeschichte interessiert, findet im Bergbaumuseum ein herausragendes Ausflugsziel. Naturliebhaber nutzen die Gemeinde als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Koralpe, wo sich eine faszinierende alpine Landschaft mit weitläufigen Almwiesen, dichten Bergwäldern und beeindruckenden Gipfelpanoramen entfaltet.

Bergbautradition

Die Geschichte des Kohlebergbaus in Pölfing-Brunn reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. In den geologischen Schichten am Fuße der Koralpe wurden Braunkohlevorkommen entdeckt, deren Abbau über viele Jahrzehnte hinweg den Wohlstand und die Identität der Gemeinde bestimmte. Die Kohle aus Pölfing-Brunn versorgte Industriebetriebe und Haushalte in der gesamten Steiermark mit Brennstoff und trug wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.

In der Blütezeit des Bergbaus war Pölfing-Brunn ein belebter und vergleichsweise wohlhabender Ort. Hunderte Bergleute fanden in den Stollen Arbeit, und rund um den Bergbau entwickelte sich eine eigenständige Infrastruktur mit Arbeitersiedlungen, Werkstätten und Versorgungseinrichtungen. Die Gemeinschaft der Bergleute war eng zusammengeschweißt, und viele Traditionen und Bräuche, die noch heute gepflegt werden, haben ihren Ursprung in dieser Zeit.

Der Bergbau formte nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das Landschaftsbild der Gemeinde. Halden, ehemalige Stolleneingänge und die charakteristischen Siedlungsstrukturen erinnern bis heute an die industrielle Vergangenheit. Wer mit offenen Augen durch Pölfing-Brunn spaziert, entdeckt an vielen Stellen Spuren des Bergbaus, die in die Gegenwart hineinwirken und dem Ort seine unverwechselbare Identität verleihen.

Mit dem schrittweisen Rückgang der Kohleförderung ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand Pölfing-Brunn vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Schließung der letzten Gruben bedeutete den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze und zwang die Gemeinde, sich wirtschaftlich neu zu orientieren. Dieser Übergang verlief nicht ohne Herausforderungen, doch die Bewohner zeigten Anpassungsfähigkeit und Gemeinschaftssinn. Heute hat sich Pölfing-Brunn als Wohngemeinde mit Naherholungscharakter etabliert, ohne dabei die Erinnerung an die Bergbauvergangenheit zu vernachlässigen.

Bergbaumuseum

Das Bergbaumuseum Pölfing-Brunn ist das kulturelle Herzstück der Gemeinde und eines der bedeutendsten Industriemuseen der Steiermark. In liebevoll gestalteten Ausstellungsräumen wird die Geschichte des Kohlebergbaus in der Region vom Beginn der Förderung bis zur endgültigen Stilllegung der Gruben anschaulich und lebendig erzählt. Die Sammlung umfasst originale Werkzeuge, Maschinen, Fotografien, persönliche Gegenstände der Bergleute und detaillierte Dokumentationen der Arbeitsbedingungen unter Tage.

Ein besonderes Highlight des Museums ist der nachgebaute Stollen, der den Besuchern einen eindrucksvollen Eindruck von den Arbeitsbedingungen vermittelt, unter denen die Bergleute täglich ihren Dienst verrichteten. In den engen, abgedunkelten Gängen wird die körperliche Schwere der Arbeit spürbar, und die ausgestellten Gerätschaften verdeutlichen, wie sich die Technologie im Laufe der Jahrzehnte weiterentwickelte. Für Kinder und Jugendliche bietet das Museum spezielle Führungen an, die Geschichte greifbar und verständlich machen.

Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum wechselnde Sonderausstellungen, die verschiedene Aspekte der regionalen Industriegeschichte beleuchten. Themen wie die Lebensumstände der Bergarbeiterfamilien, die geologischen Besonderheiten der Region und die ökologischen Auswirkungen des Bergbaus werden in regelmäßigen Abständen aufgegriffen und vertieft. Vorträge, Filmabende und geführte Wanderungen zu ehemaligen Bergbaustätten ergänzen das Programm.

Das Museum wird von einem engagierten Verein getragen, dessen Mitglieder teilweise selbst ehemalige Bergleute oder deren Nachkommen sind. Ihr persönliches Wissen und ihre Erinnerungen fließen in die Ausstellungsgestaltung ein und verleihen dem Museum eine Authentizität, die rein akademische Einrichtungen selten erreichen. Geöffnet ist das Museum von Frühjahr bis Herbst, Gruppenführungen sind nach Voranmeldung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Für Besucher, die sich intensiver mit der Materie beschäftigen möchten, bietet das Museum eine umfangreiche Bibliothek mit Fachliteratur zum Bergbau in der Steiermark. Auch ein kleiner Museumsshop mit regionalen Produkten, Büchern und Erinnerungsstücken lädt zum Stöbern ein. Der Besuch des Bergbaumuseums lässt sich ideal mit einer Wanderung in die nähere Umgebung kombinieren, wo ehemalige Stolleneingänge und Halden das Gelernte im Gelände erlebbar machen.

Geschichte

Die Siedlungsgeschichte von Pölfing-Brunn reicht weit über die Bergbauepoche hinaus. Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet am Fuße der Koralpe bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Die fruchtbaren Tallagen und der Wasserreichtum der Bäche, die von der Koralpe herabfließen, boten günstige Voraussetzungen für eine bäuerliche Besiedlung. Erste urkundliche Erwähnungen der Ortsnamen Pölfing und Brunn stammen aus dem Mittelalter und deuten auf eine landwirtschaftlich geprägte Siedlung hin.

Über Jahrhunderte hinweg war die Landwirtschaft die wirtschaftliche Grundlage der Bevölkerung. Viehzucht, Ackerbau und Forstwirtschaft bestimmten den Lebensrhythmus der Bewohner. Die Lage am Rande der Koralpe brachte dabei sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich: Die höheren Lagen boten ausgezeichnete Weideflächen, die strengen Winter und die steilen Hanglagen erforderten jedoch besondere Anpassungsfähigkeit und Ausdauer.

Der entscheidende Wendepunkt in der Geschichte der Gemeinde war die Entdeckung der Braunkohlevorkommen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Innerhalb weniger Jahrzehnte wandelte sich Pölfing-Brunn von einer agrarischen Siedlung zu einem Bergbauort. Die Bevölkerungszahl stieg deutlich an, da Arbeiter aus der gesamten Region und darüber hinaus anzogen. Die Infrastruktur wurde ausgebaut, eine Werkssiedlung entstand, und das gesellschaftliche Leben gewann an Dynamik.

Die beiden Weltkriege hinterließen auch in Pölfing-Brunn tiefe Spuren. Viele Männer wurden eingezogen, die Kohleförderung wurde unter erschwerten Bedingungen aufrechterhalten, und die Nachkriegsjahre brachten Entbehrungen und einen mühsamen Wiederaufbau. In der Nachkriegszeit erlebte der Bergbau nochmals einen Aufschwung, der bis in die 1960er und 1970er Jahre anhielt, bevor der wachsende Wettbewerb durch Erdöl und Erdgas die heimische Kohle zunehmend unrentabel machte.

Die Zusammenlegung der ehemals eigenständigen Gemeinden Pölfing und Brunn zur heutigen Gemeinde Pölfing-Brunn erfolgte im Zuge der steirischen Gemeindereformen. Dieser Schritt stärkte die Verwaltungskapazitäten und ermöglichte eine koordinierte Entwicklung des gesamten Gemeindegebiets. Heute blickt Pölfing-Brunn auf eine vielschichtige Geschichte zurück, in der agrarische Wurzeln, industrielle Blüte und der erfolgreiche Strukturwandel hin zu einer modernen Wohngemeinde miteinander verwoben sind.

Koralpe und Bergwelt

Die Koralpe, einer der markantesten Gebirgszüge an der Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten, erhebt sich unmittelbar westlich von Pölfing-Brunn und erreicht Höhen von über 2.000 Metern. Die Gemeinde dient als eines der wichtigsten Tore zu diesem eindrucksvollen Bergmassiv und bietet Wanderern, Naturliebhabern und Bergsportlern einen idealen Ausgangspunkt für Erkundungen in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

Die Landschaft der Koralpe ist geprägt von einem faszinierenden Wechselspiel zwischen dichten Nadelwäldern in den unteren Lagen, lichten Lärchenwäldern in der Übergangszone und weiten Almflächen oberhalb der Baumgrenze. Im Frühsommer verwandeln sich die Almwiesen in ein farbenfrohes Blütenmeer, im Herbst leuchten die Lärchen in warmem Gold vor dem tiefblauen Himmel, und im Winter breitet sich eine stille, verschneite Berglandschaft aus, die zum Schneeschuhwandern und Langlaufen einlädt.

Der Große Speikkogel, mit 2.140 Metern der höchste Gipfel der Koralpe, ist von Pölfing-Brunn aus über verschiedene Routen erreichbar. Die Aufstiege variieren in Länge und Schwierigkeit und bieten für jedes Fitnessniveau passende Optionen. Vom Gipfel aus eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama, das bei günstigen Bedingungen von den Julischen Alpen im Süden bis zum Dachstein im Norden reicht. An klaren Tagen ist sogar der Großglockner zu erahnen.

Neben dem Gipfelerlebnis bietet die Koralpe auch zahlreiche Möglichkeiten für weniger anspruchsvolle Bergtouren. Almwanderungen, bei denen man bewirtschaftete Hütten ansteuert und dort regionale Spezialitäten genießen kann, sind besonders bei Familien und Genusswanderern beliebt. Die Weinebene, ein Hochplateau auf der Koralpe, ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel, das auch mit dem Auto erreichbar ist und von dort aus gemütliche Spaziergänge und Rundwanderungen ermöglicht.

Im Winter verwandelt sich die Koralpe in ein Paradies für Wintersportler. Das Skigebiet auf der Weinebene bietet Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene, Langlaufloipen schlängeln sich durch die verschneite Landschaft, und Schneeschuhwanderer finden in der Stille der winterlichen Bergwelt ein unvergessliches Erlebnis. Die Nähe von Pölfing-Brunn zu diesen Wintersportmöglichkeiten macht die Gemeinde zu einem attraktiven Standort für Gäste, die den Bergwinter abseits der großen Skigebiete erleben möchten.

Natur und Wandern

Das Gemeindegebiet von Pölfing-Brunn bietet eine bemerkenswerte landschaftliche Vielfalt, die von den Tallagen im Osten bis zu den Vorbergen der Koralpe im Westen reicht. Diese Höhenstufung zwischen etwa 350 und über 1.000 Metern auf vergleichsweise engem Raum schafft unterschiedlichste Lebensräume und Landschaftsbilder, die auf den zahlreichen Wanderwegen der Gemeinde erlebt werden können.

In den tieferen Lagen dominieren Mischwälder aus Buchen, Eichen und Fichten, durchzogen von klaren Bächen, die von der Koralpe herabfließen. Diese Wälder bieten nicht nur schattige Wanderwege für heiße Sommertage, sondern sind auch Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Rehe, Hirsche, Füchse und zahlreiche Vogelarten können bei aufmerksamer Beobachtung entdeckt werden. Im Herbst verwandeln sich die Laubwälder in ein Farbspektakel, das Fotografen und Naturliebhaber gleichermaßen begeistert.

Mehrere gut markierte Rundwanderwege erschließen die nähere Umgebung von Pölfing-Brunn und eignen sich hervorragend für Halbtages- und Tagesausflüge. Der Bergbaulehrpfad verbindet kulturelles Interesse mit Naturerlebnis und führt an ehemaligen Bergbaustätten vorbei, die von Informationstafeln begleitet werden. Dieser Weg ist auch für Familien mit Kindern geeignet und vermittelt auf anschauliche Weise die Verbindung zwischen Landschaft und Industriegeschichte.

Für ambitioniertere Wanderer bieten sich Touren in die höheren Lagen der Koralpe an, die von Pölfing-Brunn aus direkt gestartet werden können. Mehrstündige Aufstiege führen durch verschiedene Vegetationszonen und belohnen mit zunehmender Höhe mit immer weiteren Ausblicken über das weststeirische Hügelland. Die Wege sind durchgängig markiert und in gutem Zustand, es empfiehlt sich jedoch festes Schuhwerk und eine dem Wetter angepasste Ausrüstung.

Die Pflanzenwelt rund um Pölfing-Brunn ist aufgrund der verschiedenen Höhenstufen besonders artenreich. In den Talwiesen blühen im Frühling Schlüsselblumen, Margeriten und Glockenblumen, während in den höheren Lagen alpine Pflanzenarten wie Enzian, Almrausch und verschiedene Orchideenarten vorkommen. Botanisch interessierte Wanderer finden hier ein abwechslungsreiches Terrain, das sich über die gesamte Vegetationsperiode hinweg immer wieder neu präsentiert.

Kulinarik

Die kulinarische Tradition von Pölfing-Brunn vereint die deftige Bergküche der Koralpe mit den Genüssen der weststeirischen Hügellandschaft. In den Gasthäusern der Gemeinde und der umliegenden Region wird eine bodenständige, herzhafte Küche gepflegt, die auf regionalen Zutaten und überlieferten Rezepten basiert. Besonders die Verbindung aus bäuerlicher Tradition und alpiner Kochkunst macht die hiesige Gastronomie unverwechselbar.

In den Berghütten und Almgasthäusern auf der Koralpe stehen deftige Jausen und wärmende Eintöpfe auf der Karte, die nach einer ausgedehnten Bergwanderung besonders gut schmecken. Speckknödel, Kaspressknödel, Steirerkäse, geräucherte Würste und frisches Bauernbrot gehören zu den Klassikern, die in den bewirtschafteten Hütten serviert werden. Dazu trinkt man Most aus der Region oder ein kühles Bier aus einer der steirischen Brauereien.

Im Tal bieten die Gasthäuser eine breitere Palette an Gerichten, die von der steirischen Hausmannskost bis zu verfeinerten regionalen Kreationen reichen. Steirisches Backhendl, Schweinsbraten mit Krautsalat, Käferbohnensalat mit Kernöl und Wild aus den umliegenden Wäldern sind beliebte Hauptgerichte. Zum Nachtisch empfehlen sich traditionelle Mehlspeisen wie Topfenstrudel, Buchteln oder Powidltascherl, die in vielen Gasthäusern nach alten Familienrezepten zubereitet werden.

Die Nähe zur Schilcherweinstraße sorgt dafür, dass auch in Pölfing-Brunn der weststeirische Wein allgegenwärtig ist. Der Schilcher, der einzigartige Roséwein der Weststeiermark, begleitet viele Gerichte als idealer Speisenpartner. In den nahe gelegenen Buschenschänken, die nur eine kurze Autofahrt entfernt liegen, kann man den Wein direkt beim Winzer verkosten und dazu eine kalte Platte mit regionalen Aufstrichen und Spezialitäten genießen.

Ein besonderes Erlebnis sind die traditionellen Bauernmärkte in der Region, auf denen lokale Produzenten ihre Erzeugnisse anbieten. Honig von den Koralpe-Almen, Käse aus kleinen Sennereien, Marmeladen aus Wildfrüchten und frisches Obst aus den Hausgärten spiegeln die Vielfalt der regionalen Landwirtschaft wider. Wer Pölfing-Brunn besucht, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, diese authentischen Produkte direkt von den Erzeugern zu erwerben und so ein Stück weststeirische Genusskultur mit nach Hause zu nehmen.

Praktische Informationen

Pölfing-Brunn ist von der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg aus in etwa 20 Minuten mit dem Auto erreichbar. Die Landesstraße führt in südwestlicher Richtung durch das weststeirische Hügelland und bietet unterwegs bereits ansprechende Ausblicke auf die Landschaft. Von Graz aus beträgt die Fahrzeit rund eine Stunde, wobei die Route über die A2 Südautobahn bis Leibnitz oder Lieboch und anschließend über Landstraßen nach Pölfing-Brunn führt.

Die öffentliche Anbindung erfolgt über regionale Buslinien, die Pölfing-Brunn mit Deutschlandsberg und den umliegenden Gemeinden verbinden. Die Fahrpläne sind auf die Bedürfnisse von Pendlern und Schülern abgestimmt, sodass die Verbindungen vor allem an Werktagen regelmäßig verkehren. Für Ausflüge an Wochenenden und Feiertagen empfiehlt sich die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug, da die Busfrequenzen dann eingeschränkt sind.

Wer Wanderungen in die Koralpe plant, sollte sich im Vorfeld über die Wetterbedingungen informieren und die entsprechende Ausrüstung mitbringen. In den Höhenlagen kann das Wetter rasch umschlagen, und auch im Sommer können die Temperaturen am Gipfel deutlich niedriger sein als im Tal. Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ausreichend Verpflegung und eine topografische Wanderkarte oder ein GPS-Gerät sind für längere Touren unverzichtbar.

Parkplätze sind im Ortszentrum von Pölfing-Brunn kostenfrei verfügbar. Am Bergbaumuseum befinden sich ebenfalls Stellflächen für Besucher. Für den Zugang zu den Wanderwegen der Koralpe gibt es verschiedene Ausgangspunkte mit Parkmöglichkeiten, die auf den regionalen Wanderkarten verzeichnet sind. An stark frequentierten Wochenenden im Sommer und Herbst empfiehlt es sich, frühzeitig aufzubrechen, um einen Parkplatz an den beliebteren Ausgangspunkten zu sichern.

Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf finden sich in den nahegelegenen größeren Orten Eibiswald und Deutschlandsberg. In Pölfing-Brunn selbst gibt es eine Grundversorgung sowie Gasthäuser, die auch Gästen aus der Region und Wanderern eine Einkehrmöglichkeit bieten. Für medizinische Versorgung stehen Ärzte in den Nachbargemeinden sowie das Landeskrankenhaus Deutschlandsberg zur Verfügung. Die Freiwillige Feuerwehr und andere ehrenamtliche Organisationen sorgen für die Sicherheit in der Gemeinde.

Nachbargemeinden

Pölfing-Brunn grenzt an mehrere sehenswerte Gemeinden der Weststeiermark. Jede hat ihren eigenen Charakter und ist einen Besuch wert.

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