Ländliche Gemeinde im nördlichen Bezirk Deutschlandsberg mit Bauernmarkt, sanfter Hügellandschaft und hoher Lebensqualität
Preding liegt im nördlichen Teil des Bezirks Deutschlandsberg und gehört zu jenen Gemeinden der Weststeiermark, in denen landwirtschaftliche Tradition und moderne Lebensqualität auf besonders harmonische Weise zusammenfinden. Die sanften Hügel, die das Gemeindegebiet durchziehen, sind geprägt von ausgedehnten Streuobstwiesen, kleinen Weingärten und einem Mosaik aus Wiesen und Ackerflächen, das sich über eine Fläche von rund 37 Quadratkilometern erstreckt.
Mit rund 4.800 Einwohnern ist Preding eine mittelgroße Gemeinde, die trotz ihrer ländlichen Prägung über eine solide Infrastruktur verfügt. Schulen, Kindergärten, Nahversorger und ärztliche Versorgung sind vorhanden, und die Nähe zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg sowie zur Landeshauptstadt Graz macht Preding zu einem attraktiven Wohnort für Familien und Pendler gleichermaßen. Die Anbindung an das überregionale Straßennetz ist gut, die Entfernung nach Graz beträgt nur rund 30 Kilometer.
Was Preding von vielen anderen Gemeinden unterscheidet, ist die starke Verankerung der Direktvermarktung und der regionalen Lebensmittelproduktion. Der Bauernmarkt der Gemeinde hat sich weit über die Grenzen des Bezirks hinaus einen Namen gemacht und zieht regelmäßig Besucher aus der ganzen Region an. Die bäuerlichen Betriebe der Umgebung produzieren hochwertige Lebensmittel, die hier direkt an die Konsumenten verkauft werden – ein Modell, das in Preding seit Jahrzehnten gelebt wird und die Identität der Gemeinde maßgeblich prägt.
Die Lage am Übergang zwischen dem weststeirischen Hügelland und der Ebene des Grazer Beckens verleiht der Gemeinde eine landschaftliche Vielfalt, die sowohl für Bewohner als auch für Besucher reizvoll ist. Wer nach Preding kommt, erlebt eine Kulturlandschaft, die von der Arbeit vieler Generationen geformt wurde und die sich bis heute ihren authentischen Charakter bewahrt hat.
Die Landschaft um Preding ist ein Paradebeispiel für das weststeirische Hügelland in seiner schönsten Ausprägung. Sanfte Erhebungen wechseln sich mit breiten Talmulden ab, und auf den Kuppen stehen einzelne Bauernhöfe, deren Obstgärten und Hausgärten das Bild einer lebendigen, vielfältigen Kulturlandschaft zeichnen. Die Streuobstwiesen, die hier besonders zahlreich erhalten geblieben sind, gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und bilden im Frühling ein Blütenmeer aus weißen und rosafarbenen Blüten.
Die Streuobstwiesen von Preding sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch wirtschaftlich bedeutsam. Auf ihnen wachsen alte Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Zwetschkensorten, die von den Bauern der Region seit Generationen gepflegt und vermehrt werden. Aus den Früchten entstehen Säfte, Moste, Edelbrände und Marmeladen, die auf dem Bauernmarkt und in den Hofläden der Umgebung verkauft werden. Die Bewahrung dieser alten Obstsorten ist ein aktiver Beitrag zur biologischen Vielfalt und zum kulturellen Erbe der Region.
Neben den Streuobstwiesen prägen auch kleine Weingärten das Landschaftsbild. Obwohl Preding nicht zu den großen Weinbaugemeinden der Weststeiermark zählt, wird hier auf einigen sonnigen Hängen Wein kultiviert. Welschriesling, Muskateller und vereinzelt auch die für die Weststeiermark typische Blaue Wildbacherrebe, aus der der berühmte Schilcher gewonnen wird, finden sich auf den Rebflächen der Gemeinde. Die Weine sind meist für den Eigenverbrauch oder den Verkauf ab Hof bestimmt und haben einen eigenständigen, terroirbetonten Charakter.
Die pastorale Schönheit der Predinger Hügellandschaft macht sie zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Spaziergänge. Von den Anhöhen aus bieten sich weite Blicke über das Grazer Becken bis hin zu den Ausläufern der Alpen. Im Herbst, wenn die Laubwälder sich verfärben und die Obstbäume ihre Früchte tragen, zeigt sich die Landschaft von ihrer eindrucksvollsten Seite. Die Luft ist dann erfüllt vom Duft reifer Äpfel und frisch gepressten Mosts – ein Erlebnis, das man in dieser Form nur in der weststeirischen Hügellandschaft findet.
Das Zentrum von Preding ist überschaubar, aber lebendig. Rund um die Pfarrkirche, die mit ihrem markanten Turm das Ortsbild dominiert, gruppieren sich die wichtigsten Einrichtungen der Gemeinde: das Gemeindeamt, die Volksschule, der Kindergarten und einige Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Ortskern vermittelt das Bild einer intakten ländlichen Gemeinschaft, in der man sich kennt und in der das Miteinander noch einen hohen Stellenwert hat.
Das Gemeindezentrum dient als Dreh- und Angelpunkt des sozialen Lebens. Hier finden Vereinsversammlungen, Vorträge, Feiern und kulturelle Veranstaltungen statt. Die zahlreichen Vereine der Gemeinde – von der Freiwilligen Feuerwehr über den Sportverein bis zum Musikverein – bilden das Rückgrat des Gemeinschaftslebens und sorgen dafür, dass es das ganze Jahr über Anlässe zum Zusammenkommen gibt. Besonders die Feuerwehrfeste und die Vereinsbälle sind feste Bestandteile des Jahreskalenders und werden von der gesamten Bevölkerung getragen.
Ein besonderer Treffpunkt ist der Bauernmarkt, der regelmäßig im Ortszentrum stattfindet und Menschen aus der ganzen Umgebung anzieht. Der Markt ist nicht nur ein Ort des Einkaufens, sondern auch des Austauschs und der Begegnung. Hier trifft man Nachbarn, informiert sich über Neuigkeiten aus der Gemeinde und genießt die Atmosphäre eines lebendigen Marktgeschehens. Die Marktbeschicker sind ausschließlich regionale Produzenten, was den Markt von vielen vergleichbaren Veranstaltungen unterscheidet und ihm seinen besonderen Charakter verleiht.
Die Pfarrkirche von Preding, dem heiligen Veit geweiht, ist ein schlichter, aber würdevoller Sakralbau, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut und erweitert, wobei sowohl gotische als auch barocke Elemente erhalten geblieben sind. Der Kirchenplatz davor ist ein beliebter Treffpunkt nach dem Sonntagsgottesdienst, und der Friedhof rund um die Kirche erzählt mit seinen alten Grabsteinen die Geschichte zahlreicher Predinger Familien über Generationen hinweg.
Die Geschichte von Preding ist eng mit der landwirtschaftlichen Entwicklung der Weststeiermark verknüpft. Die Besiedelung des Gebiets reicht bis in die frühmittelalterliche Zeit zurück, als slawische und bajuwarische Siedler die fruchtbaren Hügel und Täler der Region urbar machten. Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung datiert aus dem Hochmittelalter, als Preding als Teil der großen Grundherrschaften der steirischen Landherren erscheint.
Über Jahrhunderte hinweg war die Gemeinde fast ausschließlich von der Landwirtschaft geprägt. Die Bauern bewirtschafteten ihre Höfe in Mischkultur, bauten Getreide, Mais und Kartoffeln an und hielten Vieh. Die Streuobstwiesen, die heute als besonders schützenswert gelten, waren damals ein selbstverständlicher Bestandteil jedes Hofes – sie lieferten Obst für den Eigenbedarf, für die Mostproduktion und als Viehfutter. Auch der Weinbau spielte eine gewisse Rolle, wobei die Rebflächen in Preding stets kleiner waren als in den südlicher gelegenen Gemeinden der Weinstraße.
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts ging an Preding weitgehend vorbei. Während in den größeren Orten der Region Fabriken und Gewerbe entstanden, blieb die Gemeinde ihrem agrarischen Charakter treu. Der Anschluss an das Straßennetz und die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im 20. Jahrhundert brachten jedoch allmählich Veränderungen. Immer mehr Bewohner pendelten zur Arbeit in die umliegenden Städte, während sie gleichzeitig an ihrem Wohnsitz in Preding festhielten – eine Entwicklung, die bis heute anhält und der Gemeinde eine besondere Dynamik verleiht.
Ein markanter Einschnitt in der jüngeren Geschichte war die Gemeindestrukturreform des Jahres 2015, bei der im Zuge der landesweiten Zusammenlegung mehrere Katastralgemeinden zur heutigen Gemeinde Preding vereinigt wurden. Diese Reform führte zu einer Vergrößerung des Gemeindegebiets und einer Stärkung der Verwaltungskapazitäten. Die Zusammenlegung wurde von der Bevölkerung unterschiedlich aufgenommen, hat sich aber mittlerweile etabliert und trägt dazu bei, dass Preding seine Infrastruktur und sein Dienstleistungsangebot auf einem zeitgemäßen Niveau halten kann.
Heute steht Preding vor den typischen Herausforderungen einer ländlichen Gemeinde im 21. Jahrhundert: die Sicherung der Nahversorgung, die Attraktivität für junge Familien, die Pflege der Kulturlandschaft und die Balance zwischen Tradition und Modernisierung. Die Gemeinde begegnet diesen Aufgaben mit einem Mix aus bürgerschaftlichem Engagement, nachhaltiger Siedlungsentwicklung und der bewussten Pflege ihrer regionalen Identität.
Der Bauernmarkt von Preding ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und gilt als einer der authentischsten Bauernmärkte im Bezirk Deutschlandsberg. Hier bieten ausschließlich Direktvermarkter aus der unmittelbaren Umgebung ihre Produkte an – ein Qualitätsmerkmal, das den Predinger Markt von vielen anderen Märkten in der Region unterscheidet. Wer hier einkauft, weiß genau, woher die Lebensmittel stammen, und kann oft sogar den Hof besichtigen, auf dem sie produziert wurden.
Das Angebot am Bauernmarkt ist breit gefächert und spiegelt die Vielfalt der regionalen Landwirtschaft wider. Frisches Obst und Gemüse der Saison stehen ebenso bereit wie Brot und Gebäck aus lokalen Backstuben, handgemachter Käse von kleinen Milchbetrieben und Fleisch- und Wurstwaren von bäuerlichen Schlachtbetrieben. Besonders begehrt sind die Edelbrände und Liköre, die aus dem Obst der Streuobstwiesen destilliert werden, sowie der frisch gepresste Apfelmost, der in der Weststeiermark als traditionelles Alltagsgetränk eine lange Geschichte hat.
Neben dem Bauernmarkt gibt es in und um Preding mehrere Hofläden und Ab-Hof-Verkaufsstellen, die das ganze Jahr über geöffnet sind. Hier findet man neben den genannten Produkten auch Honig von lokalen Imkern, Kürbiskernöl aus steirischen Ölkürbissen, eingelegtes Gemüse, selbstgemachte Marmeladen und saisonale Spezialitäten wie Kletzen im Advent oder frische Erdbeeren im Frühsommer. Die Direktvermarktung hat in Preding nicht nur wirtschaftliche Bedeutung, sondern ist auch ein Ausdruck der Wertschätzung für handwerkliche Lebensmittelproduktion und kurze Transportwege.
Die Gasthäuser der Gemeinde und der näheren Umgebung setzen ebenfalls auf regionale Küche. Steirische Klassiker wie Backhendl, Schweinsbraten mit Semmelknödel, Steirerkassuppe und Schwammerlgerichte dominieren die Speisekarten, ergänzt durch saisonale Angebote wie Spargel im Frühling, Wildgerichte im Herbst und deftige Eintöpfe im Winter. Die Küche ist bodenständig, aber keineswegs einfallslos – viele Wirte haben in den letzten Jahren begonnen, traditionelle Rezepte mit zeitgemäßen Zubereitungstechniken zu verbinden und dabei stets auf die Herkunft ihrer Zutaten zu achten.
Ein kulinarisches Erlebnis besonderer Art bieten die Buschenschänke in der weiteren Umgebung von Preding. Diese saisonal geöffneten Weinschenken servieren kalte Jausenplatten mit Verhackert, Liptauer, Speck und Käse, dazu den hauseigenen Wein und Most. Das Einkehren beim Buschenschank ist ein zentraler Bestandteil der weststeirischen Lebenskultur und verbindet kulinarischen Genuss mit Geselligkeit und Landschaftserlebnis in einer Form, die anderswo kaum zu finden ist.
Die sanfte Topografie der Predinger Hügellandschaft macht die Gemeinde zu einem idealen Ziel für Wanderer und Spaziergänger aller Altersgruppen und Fitnessniveaus. Im Gegensatz zu den steileren Weinbergen im Süden des Bezirks oder den alpinen Regionen der Koralpe sind die Wege hier moderat ansteigend, gut begehbar und führen durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, die das Auge bei jedem Schritt erfreut.
Mehrere markierte Rundwanderwege erschließen das Gemeindegebiet und führen durch Streuobstwiesen, entlang von Bachläufen, über aussichtsreiche Höhenrücken und durch lichte Mischwälder. Die Gehzeiten liegen zwischen einer und drei Stunden, wobei die meisten Wege auch mit Kinderwagen oder für ältere Menschen gut bewältigbar sind. Entlang der Strecken laden immer wieder Rastplätze und Sitzbänke zum Verweilen ein, und die Aussichtspunkte bieten Panoramablicke über das weststeirische Hügelland, die sich hervorragend für eine kurze Rast eignen.
Für Radfahrer ist die Region um Preding gleichermaßen attraktiv. Das gut ausgebaute Netz an Güter- und Wirtschaftswegen eignet sich hervorragend für gemütliche Radtouren durch die Hügellandschaft. Familien mit Kindern schätzen besonders die flacheren Strecken entlang der Täler, während sportlich ambitionierte Radfahrer die Anstiege auf die umliegenden Hügel als willkommene Herausforderung betrachten. E-Bikes, die in der Region an mehreren Stellen ausgeliehen werden können, ermöglichen es auch weniger trainierten Radlern, die Höhenlagen mühelos zu erreichen.
Die Natur rund um Preding bietet darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten zur Naturbeobachtung. Die Streuobstwiesen sind Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, darunter Neuntöter, Grünspecht und Wendehals, die in den alten Obstbäumen Nistmöglichkeiten finden. Im Frühling und Sommer blühen auf den extensiv genutzten Wiesen Wildblumen in großer Vielfalt, und Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten beleben die Landschaft. Für naturinteressierte Besucher ist Preding ein Geheimtipp, der abseits der touristischen Hauptströme ein authentisches Naturerlebnis bietet.
Im Winter, wenn Schnee die Hügel bedeckt, verwandeln sich die Wanderwege in Routen für Winterwanderungen und Schneeschuhtouren. Die stille, verschneite Landschaft hat dann einen ganz eigenen Reiz. Die Nähe zur Koralpe, die etwa 45 Autominuten entfernt liegt, ermöglicht zudem Tagesausflüge zum Skifahren und Langlaufen. Preding selbst ist kein Wintersportort, aber die ruhige, ländliche Atmosphäre und die gut beheizte Gastronomie machen den Aufenthalt auch in der kalten Jahreszeit angenehm und erholsam.
Das Veranstaltungsleben in Preding ist, wie in vielen ländlichen Gemeinden der Steiermark, eng mit dem Vereinsleben und den Traditionen des bäuerlichen Jahreskreises verbunden. Die zahlreichen Vereine der Gemeinde – Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Musikverein, Landjugend und diverse kulturelle Gruppen – organisieren über das Jahr verteilt eine Vielzahl von Festen, Märkten und Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl stärken und auch Besucher von außerhalb willkommen heißen.
Zu den Höhepunkten des Jahres gehören die traditionellen Feuerwehrfeste, die im Sommer an verschiedenen Orten der Gemeinde stattfinden. Diese Feste verbinden geselliges Beisammensein mit Live-Musik, kulinarischen Angeboten aus der Region und einem Programm für Kinder. Die gesamte Dorfgemeinschaft ist an der Organisation beteiligt, und die Feste ziehen regelmäßig Besucher aus den Nachbargemeinden an. Es sind Anlässe, bei denen man die weststeirische Gastfreundschaft in ihrer ungezwungensten Form erleben kann.
Der Bauernmarkt selbst ist ebenfalls ein wiederkehrendes Veranstaltungshighlight, das weit über den reinen Einkauf hinausgeht. Besonders die saisonalen Sondermärkte im Frühling und Herbst werden von einem Rahmenprogramm begleitet, das Vorführungen alter Handwerkstechniken, Verkostungen und musikalische Darbietungen umfasst. Der Erntedankmarkt im Oktober etwa verbindet den Verkauf frischer Ernteerträge mit einer feierlichen Segnung und einem gemeinsamen Essen, an dem die gesamte Gemeinde teilnimmt.
Im Advent verwandelt sich der Ortskern in einen kleinen, aber stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Lokale Handwerker und Produzenten bieten ihre Waren an, Punsch und Glühwein wärmen die Besucher, und die Kinder freuen sich über den Besuch des Nikolaus. Im Vergleich zu den größeren Adventmärkten der Region besticht der Predinger Markt durch seine intime Atmosphäre und die persönliche Note, die nur ein dörflicher Rahmen bieten kann.
Die musikalische Tradition wird in Preding vom örtlichen Musikverein hochgehalten, der bei kirchlichen und weltlichen Anlässen auftritt und das kulturelle Leben der Gemeinde wesentlich mitgestaltet. Frühjahrskonzerte, Platzkonzerte im Sommer und die Begleitung des Erntedankfestes sind feste Bestandteile des Jahresprogramms. Für den musikalischen Nachwuchs bietet der Verein Ausbildungsmöglichkeiten, die junge Menschen an traditionelle und moderne Blasmusik heranführen.
Darüber hinaus finden in Preding regelmäßig Sportereignisse statt, die das aktive Gemeindeleben widerspiegeln. Fußballturniere, Laufveranstaltungen und gelegentlich auch Reitturniere werden von den örtlichen Vereinen organisiert und bringen Sportler und Zuschauer aus der ganzen Region zusammen. Diese Veranstaltungen sind nicht nur sportliche Wettbewerbe, sondern immer auch soziale Ereignisse, bei denen das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund steht.
Preding ist verkehrstechnisch gut erschlossen und leicht erreichbar. Von der Landeshauptstadt Graz aus gelangt man über die Südautobahn A2 und die Abfahrt Lieboch in rund 25 bis 30 Minuten in die Gemeinde. Die Landesstraße B76, die von Lieboch in Richtung Deutschlandsberg führt, verläuft durch das Gemeindegebiet und stellt die wichtigste Verkehrsachse dar. Die Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg ist in etwa 15 Autominuten erreichbar.
Eine Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz besteht durch regionale Buslinien, die Preding mit Graz, Deutschlandsberg und den umliegenden Gemeinden verbinden. Die Fahrpläne sind auf Pendler abgestimmt, wobei die Taktung an Wochenenden und Feiertagen eingeschränkt ist. Für die Erkundung der Umgebung empfiehlt sich daher ein eigenes Fahrzeug oder ein Fahrrad. Kostenlose Parkplätze sind im Ortszentrum und bei den wichtigsten Einrichtungen der Gemeinde vorhanden.
Preding eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in die gesamte Weststeiermark. Die Schilcherweinstraße beginnt nur wenige Kilometer südlich, und die bedeutenden Ausflugsziele der Region – die Burg Deutschlandsberg, der Markt Stainz mit seinem Schloss, die Thermenregion um Bad Gams und die Weinberge rund um Lannach – sind allesamt in kurzer Fahrzeit erreichbar. Die zentrale Lage im nördlichen Bezirk macht Preding zu einem idealen Standort für Tagesausflüge in verschiedene Richtungen.
Für Familien bietet die Gemeinde eine gute Grundversorgung. Die Volksschule und der Kindergarten sind zentral gelegen und zeichnen sich durch eine enge Einbindung in das Gemeindeleben aus. Weiterführende Schulen befinden sich in den nahegelegenen Städten Deutschlandsberg und Leibnitz. Die ärztliche Versorgung wird durch praktische Ärzte im Gemeindegebiet sichergestellt, Fachärzte und das Landeskrankenhaus finden sich in Deutschlandsberg.
Unterkünfte sind in Preding selbst begrenzt verfügbar, doch in der näheren Umgebung finden sich Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen, die sich an Besucher richten, die die Region in Ruhe erkunden möchten. Einige Bauernhöfe in der Umgebung bieten auch Urlaub am Bauernhof an – eine Unterkunftsform, die besonders für Familien mit Kindern attraktiv ist und einen authentischen Einblick in das ländliche Leben der Weststeiermark ermöglicht.
Wer Preding besucht, sollte ausreichend Zeit für den Bauernmarkt einplanen und die Gelegenheit nutzen, die Streuobstwiesen auf einer Wanderung zu erkunden. Der Frühling, wenn die Obstbäume blühen, und der Herbst, wenn die Ernte eingebracht wird, sind die schönsten Jahreszeiten für einen Besuch. Aber auch der Sommer mit seinen langen Abenden und der Winter mit seiner stillen, verschneiten Landschaft haben ihren Reiz und laden dazu ein, die ruhige Seite der Weststeiermark kennenzulernen.
Preding grenzt an mehrere sehenswerte Gemeinden der Weststeiermark. Jede hat ihren eigenen Charakter und ist einen Besuch wert.
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